Meine Arbeitsweise: Inspiriert von den Meistern des Horsemanship

Pferde machen was aus einem von zwei Gründen: Sie glauben das ist notwendig um zu überleben oder sie glauben das ist was der Mensch von ihnen will. Wenn man das Pferd zum Nachdenken bringt und es überlegt „Was will der Mensch von mir eigentlich“ dann hat man schon gewonnen.

Die Grundlage vom Horsemanship ist die Frage: „Wie würde ich als Pferd wollen dass mir der Mensch das erklärt, beibringt und mir durch die Schwierigkeiten hilft“. Das ist alles.
Dieser Ansatz basiert auf Verständnis statt Zwang: Das Pferd wird nicht als Gegner, sondern als Partner gesehen.

Horsemanship wie Ich es gelernt habe und unterrichte ist grundlegend komplett Stil unabhänig da es immer um die Kommunikation und das beidseitige Verständnis geht. Es basiert auf den Lehren folgender drei Menschen:

  • Tom Dorrance lehrte, das Pferd „von innen heraus“ zu verstehen indem man lernt seine Gedanken, Gefühle und Bewegungen zu lesen, um eine echte Verbindung herzustellen.
  • Ray Hunt brachte diese Philosophie in die Praxis, indem er konsequent zeigte, wie man dem Pferd helfen kann, das Richtige zu tun und wie gutes Timing und Feingefühl das Pferd und den Reiter in Balance bringt.
  • Buck Brannaman setzt diese Tradition fort und steht für eine klare, faire Führung, die Vertrauen schafft und Sicherheit gibt.

Auch ich arbeite in dieser Tradition:
Ich höre zu, beobachte und passe mich an. Mein Ziel ist ein Pferd, das mental und körperlich entspannt ist und ein Mensch, der lernt, in einer klaren, feinen und respektvollen Weise zu führen. So entsteht eine Partnerschaft, in der beide Seiten wachsen können.

Ich selber habe im alter von 6 Jahren mit dem Reiten begonnen. Dann im alter von ungefähr 9 Jahren hatte ich meinen ersten Kontakt mit was heute gängig als Horsemanship bezeichnet wird. Als Teenager hat ich dann für einige Jahre eigentlich nichts mehr mit Pferden zu tun, außer dem gelegentlichen Ausritt alle paar Monate. Als Kind hatte tatsächlich ich eine recht große Angst vor Pferden die sich mein Leben lang nie ganz gelegt hatte obwohl ich Jahre lang am reiten war. Am Anfang meiner 20er Jahre hab ich mir dann nach der langen Pause vorgenommen diese Unsicherheit zu bewältigen. Der einzige Weg wie man Angst besiegt ist Wissen, also hat meine Reise begonnen Pferde besser verstehen zu wollen. Und jetzt ist es mein Beruf Pferden und Menschen zu helfen und ich hätte mir nichts besseres wünschen können!